Schweden

Masuren

Baltikum



"Und dann muss man ja auch noch Zeit haben einfach dazusitzen und vor sich hinzuschauen."

 

Astrid Lindgren, schwedische Kinderbuchautorin.

 

 

 

 

 

 


 "Die Zeit tut das, was sie immer tut. Sie verstreicht. Aber sie verstreicht langsamer in Masuren."

 

Siegfried Lenz, masurischer Schriftsteller

"So zärtlich war Sulejken"

 

 

 

 

 


"Wie die Quelle des Lichts steht der bewunderte Sänger inmitten seiner Brüder. Es donnert das Gewitter, und die Wälder sind stumm: Der Sänger erhebt seine Stimme, sein Mund versprüht den Liedertau, und um ihn her, still wie die Felsen im Meer, lauscht das Volk.

 

Aus dem Gedicht "Der Sänger" von Kristiiaan Jaak Peterson (1801 - 1822)



Warum eigentlich Schweden? Ehrlich gesagt - ich weiß es nicht! Das erste mal kam ich 1978 in das Land im Hohen Norden Europas. Da war ich 16 Jahre alt.

 

Meine Reisen entstanden immer aus dem Bauch heraus, wurden visuell inspiriert, durch Bilder und Filme. Ganz besonders emotional war es in Schweden. Immer wieder bin ich hingefahren, immer natürlich auch bewusst, aber warum?

 

Je häufiger ich in dem langen Land im Norden Europas war, desto interessanter wurde es. Zu lernen, dass Schweden ein hochmodernes Land ist, das auch mit den Problemen der modernen Zeit umgehen muss. Zu erleben, dass Schweden nicht nur “Bullerbü” ist  - aber eben auch. Zu erfahren, dass Schweden viele

Superlative aufweist (die größte Erzbergbaumine der Welt z. B. liegt im hohen Norden Schwedens). Zu sehen, dass Schweden spektakuläre Landschaften hat - was aber kaum jemand weiß.


All das machte Schweden schließlich zu einer Herausforderung: All das wollte ich zeigen und erzählen. 

 

Kommen Sie mit in ein Land, das uns so vertraut erscheint - und doch ganz anders ist.


Tundra, Taiga, Gletscher – im Norden Schwedens, in den Hochlagen des Sarek Nationalparks, liegt oft sechs Monate im Jahr Schnee. Zu Mittsommer aber geht die Sonne gar nicht mehr unter.

 

Schwedens geographische Lage in Nordeuropa und das daraus resultierende subpolare Klima, ließ in den vergangenen Jahrtausenden eine reizvolle und oft

spektakuläre Natur entstehen. Landschaftlich wurde Schweden vor allem von enormen Eismassen gestaltet, die bis vor 10 000 Jahren ganz Skandinavien bedeckten. 

 

Erkunden Sie die interessante Insel Gotland mit ihren bezaubernden Landschaften und tauchen Sie ein in das Leben der Hauptstadt Stockholm, die häufig "Venedig des Nordens" genannt wird. Dort erhaschen wir auch einen Blick auf die Königsfamilie.

 

Erfahren Sie, warum eine ganze Stadt im hohen Norden des Landes umziehen muss (Kiruna, nördlich des Polarkreises, wird derzeit in großen Teilen verlagert), warum der Götakanal auch eine dunkle Seite hat, steigen sie mit ein in einen Helikopter - für einen Flug über das Rapadalen im Sarek Nationalpark und verfolgen Sie die Produktion der überwiegend in Handarbeit gefertigten

Dalapferde - das Souvenir aus Schweden.

 

Välkommen till Sverige!

“Schau mal, wie herrlich hier die Felder blühen, wie schön die Wälder und Seen sind.” Ich erinnere mich noch sehr genau daran, dass mir meine Mutter das sagte, als ich 

gemeinsam mit meinen Eltern 1988 zum ersten Mal in Masuren war. Um ehrlich zu sein: Seinerzeit konnte ich mit der Gegend herzlich wenig anfangen...

 

25 Jahre später bin ich aber wieder nach Masuren gefahren. Irgendetwas zog mich dorthin. Neugier oder 

vielleicht sogar unterbewusste Spurensuche...?

 

Als ich wieder in Masuren war, habe auch ich gesehen, wie

schön dort die Felder blühen. Und dann ist etwas passiert,

mit dem ich nie gerechnet hätte. Dass ich mal so einen kitschigen Satz sagen würde. Aber ich habe ihn gesagt:

“Masuren hat meine Seele berührt.”

 

Eckard Rudnik ist ein übrig gebliebener, deutscher Masure und wohl die Personifizierung des Sprichworts „Raue Schale, weicher Kern“. Eckard wirkt auf den ersten Blick etwas ruppig aber man merkt schnell: Er ist nicht so grimmig wie er schaut. Und so steigen wir mit Eckardchen, wie ihn seine Freunde liebevoll nennen, in sein Boot,

während er uns ein wenig aus seinem Leben erzählt...

 

Mit bewegenden Geschichten und stimmungsvollen Bildern

entführt Sie der Reisefotograf und Journalist Stefan

Pompetzki auf eine Reise durch Masuren, ein Landstrich im Nordosten Polens, in dem schon ein Wasserfall zu laut wäre...

 

Weder der düsterste Ort Masurens fehlt auf dieser Reise, - von der Wolfsschanze aus gab Hitler seine mörderischen

Befehle - noch die  Störche, die auch in Polen den Kinder-

segen bringen...

 

Unumgänglich auf einer Reise durch das Land ist ein Blick auf die deutsch-polnische Geschichte. Auf die alte des Deutschen Ordens - und auf die jüngere - während des zweiten Weltkriegs. Nicht zu vergessen der Widerstand der

Arbeiter auf der Danziger Lenin-Werft gegen das 

kommunistische Regime in den Achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

 

Erfrischend, ehrlich und mit ausgereifter Rhetorik nimmt Stefan Pompetzki seine Zuschauer mit zu den Nachbarn im Osten Europas - inklusive eines “Happy Ends”.

Der Zauber des Baltikums – unberührte Wälder, endlose Ostseestrände, malerisch gelegene Seen. Litauen, Lettland, Estland – das Baltikum. Unbekannt, spannend, abwechslungsreich, geschichtlich wechselvoll und manchmal erschütternd. Freundliche, bescheidene Menschen und – Ruhe. Die Ruhe abseits der großen Städte ist das Faszinierendste im Baltikum. Drei kleine Länder an der EU-Ostgrenze, jedes mit landschaftlich unglaublich schönen Gegenden gesegnet. Drei Länder, die oftmals in einen Topf geworfen werden und doch verschiedener nicht sein könnten. 

Lettland, Litauen und Estland sind gänzlich eigenständig, nicht nur was Kultur, Geschichte, Sprache und Religion angeht. Auf diese Eigenständigkeit legen die Bewohner der jeweiligen Länder auch größten Wert. Seit 1991 wieder unabhängig, seit 2004 Mitglied der EU und der NATO warten Estland, Lettland und Litauen mit wunderschönen Landschaften auf: dichte, unberührte Wälder und Moore in Estland, endlose Ostseestrände in Lettland, malerisch gelegene Seen in Litauen. Vilnius, Tallinn, Riga, drei europäische Hauptstädte, in deren alten Gassen der Besucher mit jedem Schritt staunend Geschichte atmet, die auch immer wieder deutsche Spuren aufweist. Und wer nur einmal eines der wirklich großen Sänger- und Tanzfeste in einer der Hauptstädte miterlebt, erliegt vollends dem Charme des Baltikums. 

Nicht umsonst haben die drei Länder ihre erneute Unabhängigkeit von der seinerzeitigen Sowjetunion einer gewaltlosen „Singenden Revolution“ zu verdanken, bei der etwa zwei Millionen Litauer, Letten und Esten eine Menschenkette zwischen Vilnius und Tallinn bildeten. Gemessen an der Gesamteinwohnerzahl des Baltikums von gut sechs Millionen Menschen eine immense Zahl. Noch ist das Baltikum ein Geheimtipp unter Reisenden. Ein Grund dorthin zu fahren, solange das Baltikum noch so ist, wie es ist.



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